Ephraim

Ephraim, die Metropole des Mittleren Westens ist das Land wo neue Technologien als erstes Umgesetzt werden. Hättet ihr Ephraim vor 100 Jahren besucht währt ihr auf mehre dutzend Kasernen, ein paar Handwerker und Fachwerkhäuser umrundet von einer mächtigen Stadtmauer vorgefunden. Damals war Ephraim gerade einmal so groß wie das heutige Uther und beherbergte 550.000 Menschen, von denen 400.000 in der Armee dienten. Seit der Erfindung der Dampfmaschine und deren Umsetzung ist die Bevölkerung in Ephraim auf 18,5 Millionen Einwohner angewachsen, wenn man offiziellen Zahlen Glauben schenkt. Die Meisten Bürger arbeiten als Proletarier in den Fabriken die in der gesamten Stadt verteilt sind. Nirgendwo gibt es so viel Industrie wie hier. Nirgendwo so viele Produkte, so viel neues, so viel faszinierendes. Am faszinierendsten finde ich die ESB, die Ephraimer Stadt Bahn, eine Dampflok die durch die Straßen fährt und für ein paar Rubel jeden überall in der Stadt hinbringen kann. Sie fährt auf großen metallenen Pfählen über den Köpfen der Bürger. Die meisten Wohngebäude in Ephraim sind zu Quadratischen Wohnblocks zusammengefasst, jeder mit einer Höhe von mindestens 5 Stockwerken. Allgemein wird eher Hoch gebaut in Ephraim. Die vielen Fabriken haben nämlich auch ihre Nachteile, Smog, am Morgen bis etwa zur Mittagsstunde ist die Straße in weiße, graue und schwarze Nebelschwaden getaucht. Die reicheren Ephraimer leisten sich Gasmasken dagegen, die Ärmeren leben damit. In Teilen der Stadt hat die Regierung begonnen, in der Höhe des zweiten Stockwerks einen zweiten Bürgersteig aus Stahl und Glas zu bauen. Dieser wird jedoch verzollt und ist deshalb den einfachen Ephraimern nicht zugänglich. Es handelt sich dabei um ein neues Spezialglas das von EB entwickelt wurde, angeblich können sogar Mobili auf den neuen Hochstraßen fahren. Mobili ein gutes Thema, nirgendwo sonst findet man so viele, dieser dreirädigen, pferdelosen Kutschen wie hier und nirgendwo wird soviel Geld in die Sanierung der Straßen gesteckt.
Ein Wort zu den Ephraimern, kein anderes Volk achtet so sehr auf Bürokratie und Befehlsketten wie die Ephraimer, sie würden angeblich nicht einmal ihre Großmutter vor einen Kroxigor retten, bevor sie nicht von einen Ranghöheren Offizier eine entsprechende Genehmigung erhalten haben. Apropos Militär, waren früher jeder 4. Mitglied des Militärs, ob nun Reservist oder Aktiv, ist es heute jeder 2.. Irgendwie hat alles mit den Militär zu tun und jeder hat gedient. Es ist übrigens Pflicht in Ephraim von seinen 14. bis zu seinen 18. Lebensjahr in den Ephraimer Staatstruppen zu dienen. Sollte Ephraim einmal direkt angegriffen werden, würde sich wahrscheinlich mehr als die Hälfte aller Bürger wehren können. Viele besser bezahlte Jobs haben sogar eine militärische Ausbildung zur Grundlage. Das stehende Heer Ephraims, ohne Reserve, besteht aus Ungefähr 1,5 Millionen Mann und Weibe. Ephraim bildet mit Lux und Giacomo den Drei-Königs-Bund. Es liegt im Zwist mit Renan, Tiberoa und Naujik, sowie Aerun.

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Zipango Kayert Kayert